Zulassung eines Fahrzeuges als Oldtimer

Oldtimerkennzeichen dienen der Zulassung von besonders erhaltenswerten Fahrzeugen, die als Kulturgut gelten. Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Oldtimerkennzeichen:



Historische Kennzeichen (Fahrzeuge älter als 30 Jahre)

Wenn das Fahrzeugalter mindestens 30 Jahre beträgt, können Sie ein historisches Kennzeichen für Oldtimer beantragen. Die Nutzung ist uneingeschränkt wie bei einer regulären Zulassung, allerdings liegt der Steuersatz für beide Kennzeichenarten niedriger als bei einer regulären Zulassung. Für Fragen zum Steuersatz steht das Finanzamt gerne zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen:

  1. Personalausweis oder Reisepass des künftigen Halters
  2. Handelsregisterauszug bei Zulassung auf Firmen
  3. Einverständniserklärung der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters mit notarieller Beglaubigung der Unterschriften oder persönlicher Vorsprache beider Elternteile bei Minderjährigen
  4. Vollmacht, wenn ein Beauftragter den Antrag stellt
  5. Einzugsermächtigung für Kraftfahrzeugsteuer
  6. Nummer der elektronischen Versicherungsbestätigung
  7. Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  8. Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  9. Prüfbescheinigung über die gültige Hauptuntersuchung (sofern diese nicht der Zulassungsbescheinigung Teil I zu entnehmen ist)
  10. Kennzeichenschild(er), wenn Fahrzeug nicht außer Betrieb gesetzt ist
  11. Gutachten nach § 21c STVZO (Oldtimergutachten)



Rote Oldtimer-Dauerkennzeichen

Wenn das Fahrzeugalter mindestens 20 Jahre beträgt, können Sie ein rotes Dauerkennzeichen für Oldtimer beantragen. Die Nutzung des Kennzeichens ist eingeschränkt auf Probe-, Überführungs- und Veranstaltungsfahrten.

Erforderliche Unterlagen:

  1. Personalausweis oder Reisepass des künftigen Halters
  2. Einzugsermächtigung für Kraftfahrzeugsteuer
  3. Gutachten nach § 21c der StVZO
  4. Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 6 Monate)
  5. Auszug aus dem Fahreignungsregister des Kraftfahrtbundesamtes (nicht älter als 4 Wochen)
  6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Stadt/Gemeinde über Gebührenrückstände (nicht älter als 6 Monate)
  7. Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) oder Kaufvertrag mit entsprechenden Fahrzeugdaten zur Fahrzeugidentifizierung



Gebühren:
 
Die Höhe der Verwaltungsgebühr ist immer von den Umständen des Einzelfalls abhängig, so dass hier zur Vermeidung von Missverständnissen keine Angaben gemacht werden. Für detaillierte Informationen sprechen Sie bitte die Mitarbeiter/innen des Fachdienstes Verkehr an. 

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