Derzeitige Ausschreibungen des Landkreises

Weiterführende Informationen 

Die Ausschreibungsverfahren sind durch den Wettbewerbscharakter und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Vergabevorschriften sehr stark normiert, so dass eine exakte Einhaltung der Vergaberegeln und Abläufe erforderlich ist. Für Fragen rund um das Thema Vergabe stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

So erreichen Sie uns:

Landkreis Waldeck-Frankenberg
Fachdienst Kreisorgane, Organisation, Vergaben und ÖPNV
Südring 2
34497 Korbach

Tel. (0 56 31) 9 54-4 26
E-Mail: nadine.albrecht@lkwafkb.de



Bewerbungen

Sie möchten bei zukünftigen beschränkten Ausschreibungen und freihändigen Vergaben berücksichtigt werden? Gerne nehmen wir Ihre Bewerbung mit kurzer Firmenvorstellung entgegen. Es wird darauf hingewiesen, dass zur Minimierung des Verwaltungsaufwandes auf die Versendung einer Eingangsbestätigung auf Ihre Bewerbung verzichtet wird.



Kinderarbeit? Nein Danke!

Keine Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit
Änderung der Vergabepraxis des Landkreises Waldeck-Frankenberg ab 1. Mai 2011

Der Kreistag des Landkreises Waldeck-Frankenberg hat in der Sitzung vom 01.11.2010 beschlossen, dass im Beschaffungswesen und bei Ausschreibungen für den Landkreis Waldeck-Frankenberg und seiner Eigenbetriebe künftig nur Produkte Berücksichtigung finden, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt wurden bzw. Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktive zielführende Maßnahmen zum Ausstieg aus der ausbeuterischen Kinderarbeit eingeleitet haben. Diese Neuregelung tritt zum 01.05.2011 in Kraft.

Betroffen sind folgende Produkte:

  • Sportartikel (Bälle, Kleidung) und Spielwaren
  • Teppiche, Wohn- und Kleidungstextilien, Lederwaren
  • Natursteine, Pflastersteine
  • Lebensmittel wie Kakao, Orangensaft, Südfrüchte, Tee, Kaffee
  • Billigprodukte aus Holz
  • Elektronische Bauteile und Produkte

Die Vorlage einer der folgenden Bestätigungen ist erforderlich:

  • a) eine unabhängige Zertifizierung, die bestätigt, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 hergestellt und/oder bearbeitet wurde (z. B. ein Fair-Handels-Siegel) oder
  • b) die verbindliche Zusage Ihres Unternehmens, dass das Produkt nicht mittels ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt und/oder bearbeitet wurde (diese Bestätigung muss selbstverständlich auch die Aktivitäten aller Lieferanten und Subunternehmer abdecken), oder, falls eine solche Zusicherung nicht möglich ist,
  • c) Ihre verbindliche Zusage, dass Ihr Unternehmen, ihre Lieferanten und Subunternehmer aktive und zielführende Maßnahmen gegen den Einsatz von Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 eingeleitet haben.

Die Vorlage der genannten Bestätigungen ist ab 1. Mai 2011 Voraussetzung für eine Teilnahme an der Ausschreibung.

Ein Muster für eine Selbsterklärung erhalten Sie als Download auf dieser Seite.

Bei Fragen zu der neuen Vergabepraxis wenden Sie sich bitte an die Vergabestelle.


Weiterführende Links: