Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz: Informationen für Tierhalter im Landkreis

Veröffentlicht am: 30.01.2019

Schaf

Nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz und der damit verbundenen Einrichtung eines Sperrgebiets, das auch den südlichen Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg erfasst (wir berichteten), sind nun neue, erleichterte Verbringungsregelungen - Bestimmungen zum Handel und Transport von Rindern, Schafen und Ziegen - getroffen worden. Die Regelungen gelten bis zum 28. Februar 2019; danach wird neu verhandelt, welche Bestimmungen Tierhalter im Sperrgebiet beim Handel und Transport von Tieren beachten müssen.

Grundsätzlich raten Kreisveterinärdezernent Friedrich Schäfer und der zuständige Fachdienst Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen (Veterinäramt) zur Impfung gegen den Erregertyp BT4 und BT8. Es sei damit zu rechnen, dass sich die Sperrgebiete noch weiter ausdehnen werden. „Anzumerken ist, dass die Tiere auch in den Sperrgebieten auf die Weide dürfen“, erläutert Dezernent Schäfer. Eine generelle Aufstallpflicht gebe es bisher jedoch nicht. Mit der beigefügten Auflistung informiert das Veterinäramt ausführlich über die Bestimmungen und weist darauf hin, dass Halter von Rindern, Schafen und Ziegen nun mindestens zwei Jahre lang mit erheblichen Einschränkungen beim Handel und Transport der Tiere rechnen müssen.

Pfeil rechts orange Informationen zur Blauzungenkrankheit