Netzwerk für Toleranz lädt zum 9. Treffen zum Thema „Fake News“ am 23. November ein

Veröffentlicht am: 06.11.2017

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Der Ausdruck „Fake News“ erlebt insbesondere im politischen Kontext momentan eine große Popularität – nicht zuletzt durch US-Präsident Donald Trump, der die amerikanischen Medien als dies betitelte. Der Duden, der den Begriff im April 2017 aufgenommen hat, definiert ihn als Falschmeldungen, die besonders in den Sozialen Medien in manipulativer Absicht verbreitet werden. Auch das nächste Treffen des Netzwerks für Toleranz am 23. November wird sich damit beschäftigen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Für die Veranstaltung konnte mit Lutz Benseler als stellvertretender Redaktionsleiter der Waldeckischen Landeszeitung ein Journalist gewonnen werden, der an einem konkreten Fall darstellen wird, wie Informationen verändert werden. Julia Koch-Tent aus Korbach, die als Redakteurin beim Spiegel im Ressort Technik und Wissenschaft arbeitet, hat bei ihrer Arbeit zur Rückkehr der Wölfe ähnliche Erfahrungen gemacht und stellt diese ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung vor.

Historische Kontexte werden häufig manipulativ eingesetzt oder missbraucht. Hierüber berichtet der Historiker und Leiter des Fachdienstes Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis Dr. Jürgen Römer mit Beispielen zur mittelalterlichen Geschichte. Marion Schmidt-Biber wird darüber hinaus über ein Buchprojekt der Gesamtschule Battenberg und einer Schule aus Tansania berichten.

Im Anschluss an die Impulsvorträge darf gern lebhaft über das Thema diskutiert werden. „Zu der Veranstaltung laden wir alle Interessierten herzlich ein“, betont die Koordinatorin des Netzwerks für Toleranz Ursula Müller. Diese findet am Donnerstag, 23. November um 17.30 Uhr im Kreistagssitzungssaal des Korbacher Kreishauses statt. Bei Interesse wird um Anmeldung bis zum 21. November unter E-Mail: ursula.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de gebeten.