Landkreis und Agentur für Arbeit fördern Projekt „Pro Berufserfahrung“ mit 200.000 Euro

Veröffentlicht am: 06.02.2014

Landkreis und Agentur für Arbeit fördern Projekt „Pro Berufserfahrung“ mit 200.000 Euro
Persönliche stärken erkennen, Talente fördern: im Verbundprojekt „Pro Berufsorientierung", kurz ProBe, bekommen Jugendliche bereits während der Schulzeit Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder - was ihnen die spätere Berufswahl wesentlich erleichtern kann. Jetzt geht das Projekt durch eine Förderung der Agentur für Arbeit und des Landkreises in die dritte Runde.

In den kommenden zwei Jahren werden rund 200 Schülerinnen und Schüler aus Haupt- und Gesamtschulen des ganzen Kreises parallel zu ihrer schulischen Ausbildung im Rahmen des Projekts begleitet. Bereits in der siebten Klasse beschäftigen sie sich so mit beruflichen Zukunftsfragen. Außerdem werden ihre Fertigkeiten und Kenntnisse erfasst, um auszuwerten, inwiefern Berufswunsch und die Voraussetzungen dafür übereinstimmen. In der achten Klasse besuchen sie ein Jahr lang an einem Tag in der Woche die Werkstätten der beruflichen Schulen - um ihren Berufswunsch noch weiter zu festigen oder ihn auch noch einmal zu wechseln.

„Mit Hilfe dieses Projektes können Jugendliche sich frühzeitig orientieren sich so für einen bestimmten Berufswunsch motivieren", so Landrat Dr. Reinhard Kubat. Das sei besonders wichtig, um ihnen den Weg zum passenden Ausbildungsplatz zu ebnen - und so Ausbildungsabbrüche zu verhindern. „Das Projekt stellt somit eine hervorragende Ergänzung zu unserer breit aufgestellten Bildungslandschaft in Waldeck-Frankenberg dar", so Kubat weiter. „Umso mehr freue ich mich, dass die Agentur für Arbeit sich dazu entschlossen hat, die Hälfte der Gesamtkosten zu übernehmen und das Projekt mit 100.000 Euro zu bezuschussen."

Durch die gesicherte Finanzierung kann das in Hessen einmalige Verbundprojekt nun zeitnah starten. Träger des Berufsorientierungsprogramms ist der Landkreis Waldeck-Frankenberg. Weitere Verbundpartner sind die Agentur für Arbeit, die Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen, die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg und Bad Wildungen, die Industrie- und Handelskammer sowie die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg.