Wanderungssaldo in 2013 positiv: Mehr Zu- als Fortzügler im Kreis

Veröffentlicht am: 23.10.2014

Bevölkerung
Erstmals seit vielen Jahren sind im vergangenen Jahr mehr Menschen nach Waldeck-Frankenberg gezogen als diejenigen, die den Landkreis dauerhaft verlassen haben. Das geht aus Daten des Hessischen Statistischen Landesamts hervor. Zogen in 2012 und den Jahren davor noch mehr Menschen aus dem Kreis fort als hinzu, hat sich dieses Verhältnis nun umgekehrt.  

2013 kamen 8.090 Menschen in den Landkreis, 7.957 verließen ihn. Somit kamen 133 Personen mehr nach Waldeck-Frankenberg. Landrat Dr. Reinhard Kubat zeigt sich über diese Entwicklung hocherfreut. „Wir werden seit vielen Jahren in negativen Prognosen schlechtgeredet. Nun zeigt sich, dass Waldeck-Frankenberg mehr Zuwanderung erzeugen kann als Abwanderung", so der Landrat. Das sei ein eindeutiger Beleg für die Attraktivität der Region als Raum zum Leben und Arbeiten.

Der Bevölkerungsverlust im Kreis insgesamt kann wegen der höheren Zahl der Sterbefälle als der Geburten in Waldeck-Frankenberg zwar nicht vollständig gestoppt werden. Diese Entwicklung wird jedoch aufgefangen; durch den positiven Wanderungssaldo verlangsamt sich der Niedergang der Werte.