Kaminöfen dürfen künftig weniger Feinstaub ausstoßen – naturkraft-region lädt zum Infoabend am 4. März

Veröffentlicht am: 26.02.2015

Feuer
Knisterndes Kaminfeuer, wohlige Wärme: mit Kaminöfen  kann man umweltschonend und  nachhaltig heizen. Aber auch beim Heizen mit Holz entstehen Kohlenmonoxid und Feinstaub. Zum 1. Januar 2015 ist die Stufe zwei der Grenzwerte des Bundesimmissionsschutzgesetzes in Kraft getreten - Kaminöfen müssen jetzt noch geringere Emissionswerte einhalten. Einen Infoabend dazu veranstaltet die naturkraft-region am 4. März um 18.30 Uhr in der Hans-Viessmann-Schule in Bad Wildungen.

Innerhalb der letzten Jahre ist der Holzverbrauch stetig gestiegen, es werden immer mehr Holzfeuerungsanlagen zum Heizen genutzt. „Diese Entwicklung wirkt sich folglich auch auf Feinstaubemissionen aus", erklärt Dr. Brigitte Buhse, Geschäftsführerin der naturkraft-region. „Wurden in 2009 rund 25.000 Tonnen Feinstaub an die Luft abgegeben, wären die Emissionen ohne schärfere Regeln bis 2025 auf 31.000 Tonnen Feinstaub angestiegen." Wie gefährlich Feinstaub eigentlich ist und was man sonst noch über die neue Verordnung wissen sollte, vermittelt Referent Dr.-Ing. Volker Lenz vom Deutschen Biomasseforschungszentrum in seinem Vortrag allen Zuhörerinnen und Zuhörern.

Dass saubere Luft und Heizen mit Holz keinen Widerspruch darstellen müssen, wird Harald Stehl, Geschäftsführer des Landesinnungsverbandes Schornsteinfegerhandwerk Hessen erläutern. Neben den Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes berät er im Rahmen der Veranstaltung zu einer sachgerechten Handhabung mit dem nachwachsenden Rohstoff. Darüber hinaus gibt der Spezialist für Baufinanzierung bei der Waldecker Bank eG Jürgen Höhl, einen Überblick über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bei der Anschaffung einer neuen Holzfeuerungsanlage.

Die Veranstaltung findet statt im Raum 210 der Hans-Viessmann-Schule in der Stresemannstraße 12 in Bad Wildungen. Organisiert wird sie von der naturkraft-region gemeinsam mit der Hans-Viessmann-Schule. „Der Emissionsschutz ist ein wichtiges Thema - auch im Hinblick auf die Energiewende", sind sich der Schulleiter der Hans-Viessmann-Schule Carsten Placht und die Koordinatorin der naturkraft-region für den Landkreis Waldeck-Frankenberg Tanja Müller einig. „Daher freuen wir uns auf eine gute Resonanz und laden alle Interessierten herzlich zum kostenlosen Infoabend ein."

Weitere Informationen gibt es beim Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Ansprechpartnerin ist Tanja Müller, Telefon 05631 - 954 120, E-Mail tanja.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de oder bei der naturkraft-region unter www.naturkraft-region.de