Aktion wird fortgesetzt – Sparkasse sponsert Trösterbärchen für den Rettungsdienst

Veröffentlicht am: 05.05.2015

Trösterbärchen
„Wie aus Weinen ein Lächeln wurde" - Diesen Effekt konnten die Mitarbeiter/innen des Rettungsdienstbereiches Waldeck-Frankenberg in den letzten Monaten in ihrem Arbeitsalltag miterleben. Einsätze, an denen Kinder beteiligt sind, stellen auch für das Rettungsdienstpersonal immer eine besondere Situation dar. Meist gilt es, den kleinen Patienten die Angst zu nehmen und sie von Schmerzen abzulenken. Genau in diesen Momenten haben die sogenannten „Trösterbärchen" eine maßgebliche Rolle gespielt.

Bei den „Trösterbärchen" handelt es sich um mittelgroße braune Plüschbären, passend für die Hand eines Kindes. Sie bieten eine Gelegenheit zum Anschmiegen. Außerdem geben sie den Kindern ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat im sonst so sterilen und kalten Rettungswagen.

Unterstützt wurde die Aktion durch die Sparkasse Waldeck-Frankenberg. Durch das heimische Kreditinstitut wurden 500 Bären für die fünf Leistungserbringer im Landkreis gesponsert: die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in Frankenberg, Korbach/ Bad Arolsen und Bad Wildungen, die Johanniter Unfall-Hilfe und der Promedica Rettungsdienst.

Aus Erfahrungsberichten aller Beteiligten geht deutlich hervor, dass es sich bei den „Trösterbärchen" um eine lohnende und überaus wirksame Maßnahme handelt, die bei den kleinen Patienten direkt nach der Übergabe sowie im weiteren Verlauf des Einsatzes eine positive und beruhigende Wirkung zeigt. Schmerzen werden durch die Freude über den kleinen Begleiter fast vollständig ausgeblendet.

Von dieser Wirkung profitieren im Notfall nicht nur die Patienten und Angehörigen selbst, sondern insbesondere auch das Rettungsdienstpersonal. Bei ca. 30.000 Einsätzen im Jahr, Tendenz steigend, finden sich auch immer mehr Kindernotfälle wieder. Diese werden durch das Rettungsdienstpersonal als eine besondere Einsatzsituation empfunden, da es doch oft schwierig ist, den Patienten notwendige Maßnahmen verständlich zu erläutern. Auch ist es zumeist schwierig, Kindern die Angst in solch besonderen Situationen zu nehmen. Mit Blick auf vergangene und auch auf zukünftige Einsätze kann man von einem durchweg gelungenen Projekt sprechen, welches allen Beteiligten positiv in Erinnerung bleiben wird und nicht nur den Kindern in diesen Ausnahmesituationen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.