Zentrale Leitstelle Waldeck-Frankenberg

Einleitung aller erforderlichen Massnahmen

Dies beginnt bei der reinen Informationsweitergabe an z.B. Polizei, Autobahnpolizei, Straßenmeisterei, Autobahnmeisterei und Kommunale Bauhöfe, wenn keine Einsatzmaßnahmen durch die Leitstelle erforderlich sind.

Sind jedoch entsprechende Einsatzmaßnahmen notwendig, so alarmiert die Leitstelle unverzüglich die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder auch andere Hilfsorganisationen wie DRK, JUH, Promedica, THW, Notfallseelsorge.

Die Kräfte werden zu der Einsatzstelle geführt, ein Abgleich mit der Alarm- und Ausrückeordnung erfolgt und etwaige Nachalarmierungen werden durchgeführt. Erforderliche Nachalarmierungen auf Weisung des örtlichen Einsatzleiters, Beschaffung von allgemeinen Informationen für den aktuellen Einsatz, Gefahrgutauskünfte, Bettensuche für Patienten und Benachrichtigung von Behörden, Organisationen und Nachbarleitstellen erfolgen. Heranführen von Sondereinheiten oder -geräten oder das Zuteilen einer Auftragsnummer im Rettungsdienst runden diese Phase ab.


Dokumentation

Alle Maßnahmen werden im Einsatzleitrechner direkt zu einem Einsatz bzw. im so genannten elektronischen Wachbuch dokumentiert.
Zusätzlich werden alle Telefonate und Funkgespräche aufgezeichnet und archiviert.


Abschlussberichte zu den Einsätzen bzw. der Tätigkeit

Nachdem die Einsätze vor Ort beendet sind und alle Fahrzeuge wieder in der Unterkunft stehen, werden durch die 11 Einsatzbearbeiter umfangreiche Nachbearbeitungen erledigt.
Dies sind z.B. das Erfassen von zusätzlichen Informationen zu Patienten, Abfassen von Abschlussmeldungen und das Versenden der Einsatzberichte an alle an dem Einsatz Beteiligten.

Weiterhin erfolgt die Meldung von im Einsatz festgestellten Brandschutztechnischen Mängeln an den Vorbeugenden Brandschutz.

Der Kreisbrandinspektor erhält einen Bericht, wenn die alarmierte Feuerwehr nicht gemäß der vorliegenden Alarm- und Ausrückeordnung ausgerückt ist.
Gleiches ergeht an das Sachgebiet Rettungsdienst, wenn es zu Problemen im Bereich Rettungs- und Notarztdienst gekommen ist.


Einsatzvorbereitung

Im Bereich der vorbereitenden Maßnahmen werden folgende Tätigkeiten abgearbeitet:

  • Erstellen der Alarm- und Ausrückeordnungen (AAO`s) gemäß den Vorgaben der Leiter der Feuerwehr auf den kreisweit identischen Vordrucken. Einarbeitung der AAO in das Einsatzleitsystem
  • Erstellen und überprüfen von Sonderalarmplänen für bestimmte Objekte wie z.B. Altenheime, Krankenhäuser
  • Eingabe und Pflege der Adressen und Erreichbarkeiten von allen Ärzten, Krankenhäusern mit allen Stationen,
    besondere bzw. große Objekte in das Einsatzleitsystem sowie in den vorhandenen Alarmplänen
  • Ständige Datenpflege im Einsatzleitsystem sowie der vorhandenen gedruckten Unterlagen
  • Ausbau und Wartung des Einsatzleitsystems durch den Systembetreuer
  • Planung und Bearbeitung der Rettungsdienstlichen Versorgung bei größeren Notfallereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle. Hierbei dreht es sich zum Beispiel um den Organisatorischen Leiter (OLRD), den Leitenden Notarzt (LNA), die Schnell-Einsatzgruppen (SEG)
  • Überprüfung und Beschaffung von Kartenmaterial wie z.B. regionale und überregionale Straßenkarten, Forstkarten, spezielle Bahnstreckenkarten mit Kilometerangabe und ähnliche Systeme.


Sonstige Aufgaben

Diese Aufzählung ist nicht abschließend, da immer wieder neue Aufgaben auf uns zukommen und zu bewältigen sind.

  • Entgegennahme von Störungs- und Wartungsmeldungen der Brandmeldeanlage von der Firma Siemens
  • Führungen durch die Technik und Räumlichkeiten der Leitstelle
  • Schulung von Praktikanten
  • Zuteilung von zusätzlichen Funkkanälen
  • Koordinierung von Ferntransporten
  • Unterstützung bei der Erstellung des Nachweisverfahrens
  • Statistiken
  • Information von übergeordneten Dienststellen