Einbürgerung

Menschen, die schon lange in Deutschland leben, aber noch nicht im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sind, können sich einbürgern lassen. Für eine Einbürgerung muss immer ein Antrag bei der zuständigen Behörde gestellt werden. Für alle Gemeinden, die mehr als 7.500 Einwohner haben, wird der Antrag bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung bearbeitet. Bei allen anderen Gemeinden wird der Kreisausschuss tätig. Um einen Einbürgerungsantrag stellen zu können, müssen die Einbürgerungsvoraussetzungen nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) erfüllt sein. Diese sind erfüllt, wenn Sie …

  • zum Zeit der Einbürgerung im Besitz eines unbefristeten Aufenthaltsrechts oder einer Aufenthaltserlaubnis sind,
  • seit mindestens 8 Jahren rechtmäßig Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben,
  • Ihren Lebensunterhalt für sich und ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen ohne Inanspruchnahme von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bestreiten können,
  • ausreichende Deutschkenntnisse haben,
  • ausreichende Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland haben,
  • nicht wegen einer Straftat verurteilt wurden und
  • sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bekennen


In der Regel müssen Sie Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufgeben, bzw. Sie verlieren Ihre bisherige Staatsangehörigkeit automatisch bei der Einbürgerung. Sobald Sie einen Antrag auf Einbürgerung gestellt haben, fallen Gebühren an, auch wenn der Antrag während des Verfahrens zurückgezogen wird oder wenn der Antrag abgelehnt wird. Die Gebühren zur Antragstellung belaufen sich auf 255,00 € (auch bei Alleineinbürgerung eines Kindes). Bei der Miteinbürgerung eines minderjährigen Kindes, beträgt die Gebühr für das minderjährige Kind 51,00 €.



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