Modernisierung von Mietwohngebäuden wird in Hessen weiterhin gefördert

Veröffentlicht am: 12.01.2010

Landrat Dr. Kubat gibt bekannt, dass durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung auch im Jahre 2010 Fördermittel aus dem Sondervermögen „Wohnungswesen und Zukunftsinvestitionen“ zur Modernisierung von Mietwohngebäuden mit mindestens 4 Mietwohnungen bereitgestellt werden. Im Modernisierungsprogramm des Landes werden Wohnwert verbessernde Maßnahmen gefördert, sofern es sich nicht um energetische Maßnahmen handelt, die aus zinsverbilligten KfW-Programmen finanziert werden können. Für Modernisierungskosten, die nicht durch Darlehen aus dem Sondervermögen oder zinsverbilligte KfW-Darlehen finanziert werden, können Darlehen aus anderen KfW-Programmen eingesetzt werden. Die Darlehen der KfW können zusammen mit den Darlehen aus dem Sondervermögen bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) beantragt werden.

 

Für die Förderung der Modernisierung von Mietwohngebäuden wird seitens des Landes derzeit eine Neufassung der Förderbestimmungen vorbereitet. Diese sehen folgende wesentliche Änderungen vor:

            -           Die Begrenzung der förderfähigen Kosten auf 35.000 Euro je Wohneinheit soll entfallen.

            -           Die Förderkonditionen werden verändert.

                        Neu: 10 Jahre 1,2 % Zinsen, weitere 5 Jahre 3,5 %. Danach marktübliche Verzinsung. Die
                        Tilgung beträgt für die
Gesamtlaufzeit 2 %. Ein laufender Verwaltungskostenbeitrag wird nicht
                        erhoben.

            -           Der Zeitraum der Mietpreis- und Belegungsbindungen wird an den Zeitraum der ersten
                        Zinsperiode angepasst.  

Wie schon in den vergangenen Jahren ist auch künftig eine Förderung nur dann möglich, wenn mit der Ausführung der Maßnahmen noch nicht begonnen worden ist. Auch müssen die Wohnungen bis zum 31.12.1983 bezugsfertig gewesen sein. Bei einem Mieterwechsel dürfen nur Wohnungssuchende berücksichtigt werden, die einen Wohnberechtigungsschein gemäß § 27 Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) vorweisen können. 

Anmeldebögen auf Förderung sind bei der Wohnungsbauförderungsstelle erhältlich und müssen dort ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens zum 5. März 2010 eingereicht werden.

Landrat Dr. Kubat fordert alle Interessierten auf, von dem Angebot des Landes Gebrauch zu machen. Der Sachbearbeiter in der Wohnungsbauförderungsstelle, Herr Waßmuth, stehe für weitere Auskünfte zur Verfügung. Seine Sprechzeiten seien montags und mittwochs im Kreishaus Korbach im Zimmer 334 oder telefonisch unter der Nummer 05631/ 954-409. Jeweils am Dienstag und Donnerstag ganztägig und am Freitagvormittag sei der Sachbearbeiter in der Verwaltungsstelle Frankenberg im Zimmer 101 für Besucher zu sprechen oder könne dort telefonisch unter der Nummer 06451/ 743-680 erreicht werden. Die E-Mail-Adresse lautet: heinz-konrad.wassmuth@landkreis-waldeck-frankenberg.de.