Partnerschaften des Landkreises Waldeck-Frankenberg


 

Charlottenburg-Wilmersdorf               

Charlottenburg-Wilmersdorf (ehemals Berlin-Charlottenburg)

mehr Infos zur Partnerschaft mit Berlin-Charlottenburg

Ansprechpartner




Burgenland  

Burgenland

mehr Infos zur Partnerschaft mit dem Burgenland

Partnerschaftsbesuch vom 10. bis 15. Januar 2002

Bilder der Frauen Delegation aus dem Burgenland

Ansprechpartner




Pereslawl            

Pereslawl

mehr Infos zur Parnerschaft mit Pereslawl

Ansprechpartner

 



wclogosm             

Walworth County

mehr Infos zur Partnerschaft mit Walworth County

Bildergalerie der Partnerschaftsunterzeichnung

Ansprechpartner



Ausführliche Informationen über die Partnerschaften des Landkreises


Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, ehemals Berlin-Charlottenburg

Im Jahre 1982 erfolgte die Gründung des „Vereins zur Förderung der partnerschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen Charlottenburgs“ in Berlin. Bereits sechs Jahre danach in 1988 schloss sich die offizielle Begründung der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Berliner Stadtbezirk Charlottenburg an. Am 16. Dezember 1987 war hierzu ein Beschluss des Kreisausschusses und am 18. Februar 1988 ein Beschluss des Kreistages gefasst worden. Der Vollzug der Partnerschaft erfolgte schließlich in Korbach am 1. Oktober 1988 und in Berlin-Charlottenburg am 26. Oktober 1988.

nach oben



Partnerschaft zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Burgenland/ Österreich
– ein Bündnis mit Zukunft

Sowohl von der Größe als auch von der Struktur und der jeweiligen Aufgabenstellung her ergänzen sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg und das Burgenland optimal, so dass der Abschluss eines formellen Partnerschaftsvertrages im Jahr 2001 in Angriff genommen wurde. Ein echter Partnerschaftsvertrag, in welchen sich beide Regionen mit ihren jeweiligen Stärken einbringen, würde helfen, vorhandene Schwachstellen in der jeweils anderen Region mit aufzufangen und abzufedern. Die EU-Programme werden im Burgenland nach dem WIN-WIN-Prinzip angewendet: Jeder ist Gewinner, ohne dass es Verlierer geben muss. Eine solche Partnerschaft unterschied sich in Waldeck-Frankenberg wesentlich von allen bisherigen Partnerschaften und konnte insbesondere für die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger zu einer echten Partnerschaft zwischen Bürgern Europas werden.

Im Foyer des Haydn-Saales von Schloss Esterhazy in der Landeshauptstadt Eisenstadt des Burgenlandes besiegelten Landrat Helmut Eichenlaub und der burgenländische Landeshauptmann Hans Nissl am 30. April 2001 mit der Unterschrift der Partnerschaftsurkunde offiziell das Bündnis. Bei der Urkundenunterzeichnung betonten beide Partner, gleichberechtigt am Haus Europa mit bauen zu wollen und auf eine gemeinsame Zukunft im Europa der Regionen hin zu arbeiten. Die Betonung der Partner-schaft solle dabei nicht nur auf den beiden Gebietskörperschaften liegen. Städte und Gemeinden sowie die Menschen beider Regionen, Vereine und andere Institutionen sollten aktiv daran mitwirken, die Verbindung mit Leben zu erfüllen. In der Rahmen-vereinbarung über eine Zusammenarbeit, Grundlage des Partnerschaftsvertrages, werden vor allem Ansatzpunkte in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Tourismus genannt. Spezielle Arbeitsgruppen in Waldeck-Frankenberg und dem Burgenland befassen sich derzeit intensiv mit den Fragestellungen.

nach oben




Partnerschaft zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Rayon Pereslawl, Russland

Im Rahmen der Partnerschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg mit dem Rayon Pereslawl ist nach mittlerweile 10 Jahren Partnerschaft im Jahr 2000 ein wichtiger neuer Grundstein gesetzt worden:

Entsprechend dem beiderseitigen Wunsch nach wirtschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit ist das Pilotprojekt „Energieversorgungskonzept Pereslawl“ zusammen mit mehreren Partnern initiiert worden.

Im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung Russlands und über die erste humanitäre partnerschaftliche Hilfe hinaus ist es zwischenzeitlich der Wunsch beider Partner, jetzt die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit zu entwickeln. Gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft in Waldeck-Frankenberg, dem Land Hessen und den entsprechenden Entwicklungsorganisationen, aber in erster Linie natürlich mit den russischen Partnern ist ein Energieversorgungskonzepte für Pereslawl erstellt worden.

Techniker aus Waldeck-Frankenberg und aus dem Rayon Pereslawl sowie Oblast Jaroslawl haben gemeinsam geeignete Objekte ermittelt, bei denen mit kostengünstiger und umweltgerechter deutscher Technik der Energiebedarf effektiver gedeckt werden kann.

Im Rahmen eines Joint Implementation Verfahrens nach dem Kyoto-Protokoll zu Klimaänderungen ist zwischenzeitlich eine Pilotanlage in Ivanovskoje erstellt worden. Eine Projektdokumentation ist derzeit gemeinsam mit dem Land Hessen in Arbeit.

Ziel dieser wirtschaftlichen und technischen Partnerschaft ist natürlich ein weitergehender Transfer von Technik und sonstigen wirtschaftlichen Beziehungen, aufbauend auf dem Energiezweig. Moderne Heiztechnik aus Waldeck-Frankenberg kann so beispielsweise im ganzen Rayon und dem ganzen Oblast eingesetzt werden. In Verbindung mit Produktion, Wartung und Schulung können so auch hier Arbeitsplätze gesichert und neu entwickelt werden. In diesem Zusammenhang ist unter Partnerschaft und Freundschaft auch wirtschaftliche Weiterentwicklung auf beiden Seiten zu verstehen.

Neben dieser wirtschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit steht weiterhin der Austausch von landwirtschaftlichen Praktikanten jährlich auf dem Programm.

Ebenfalls unterstützt der Landkreis gemeinsam mit der IHK den Wunsch der Stadt Pereslawl nach Kontakten mit einer vergleichbaren Stadt zwecks städtepartnerschaftlicher Beziehungen. Erste erfreuliche Gespräche haben hier mit der Kreisstadt Korbach bereits stattgefunden.

nach oben



Partnerschaft zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und Walworth County, Wisconsin, USA
 

Bereits in 1976 wurde eine Partnerschaft zwischen Hessen und Wisconsin, wo sich die Hälfte der Einwohner zu „deutschen Wurzeln“ bekennt, begründet. Ministerpräsident Roland Koch hat anlässlich des 25-jährigen Jubiläums dieser Partnerschaft angeregt, die Beziehungen auch auf kommunaler Ebene herzustellen.

Diese Anregung griff Landrat Helmut Eichenlaub auf. Im Mai 2002 knüpfte er in Walworth County erste Kontakte mit seinem Amtskollegen in dem rund 90.000 Einwohner zählenden Kreis.

Dies geschah auch in dem Bewusstsein, dass die beeindruckende Anzahl bereits bestehender Verbindungen deutlich macht, dass sich auch über den Atlantik hinweg lebendige Partnerschaften und Kooperationen pflegen lassen. Mittlerweile gibt es 66 Schulpartnerschaften zwischen Hessen und Wisconsin, zahlreiche Hochschulkontakte und intensive Wirtschafsbeziehungen.

Das Interesse an einer Kooperation mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg war in Walworth County sehr groß, da sich die beiden Regionen in vielen Punkten ähneln. So spielen Landwirtschaft und Tourismus in Walworth County ebenso wie in Waldeck-Frankenberg eine große Rolle.

Während eines Besuches von Landrat Helmut Eichenlaub in Wisconsin wurde eine Absichtserklärung zur Begründung einer Partnerschaft zwischen Waldeck-Frankenberg und Walworth County unterzeichnet. Ein Jahr später, im Juni 2003, fand während des Hessentages in Bad Arolsen die Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftsurkunde im Rahmen einer Feierstunde statt.

Die Partnerschaft soll dazu beitragen, durch Meinungs- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Erziehung, Jugendaustausch, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Handel und Wirtschaft die bestehenden Verbindungen zu vertiefen sowie die Kontakte der Bürgerinnen und Bürger beider Gebietskörperschaften zu fördern.

nach oben