Netzwerk für Toleranz und Europaunion laden am 15. Mai zum Diskussionsabend zur Europawahl ein

Veröffentlicht am: 09.05.2019

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Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg lädt gemeinsam mit der Europa Union Waldeck-Frankenberg zum Streiten ein: Am 15. Mai ab 17:30 Uhr soll passend zur bevorstehenden EU-Wahl über Europa gestritten werden.

Die Europawahl steht bevor und selten wurde so intensiv über Europa diskutiert und um ein gemeinsames, demokratisches und zukunftsfähiges Europa gerungen. Neben vielen Vorteilen wie der Visumsfreiheit gibt es auch streitbare Themen in Europa. Wie steht es um die Landwirtschaft in der Europäischen Union? Wie werden Rechte der einzelnen Nationalstaaten ausgehandelt? Und was bedeutet eine gemeinsame Außengrenze für die Europäische Union? Diese und ähnliche Fragen sollen während der Veranstaltung „StreitBar“ diskutiert werden.

Zu dem Thema Landwirtschaft kann gemeinsam mit der hessischen Landtagsabgeordneten Wiebke Knell (FDP), dem Bioland Landwirt Franz Drude (Volkmarsen), Harald Schaaf (SPD) und Daniel May (GRÜNE) diskutiert werden. Über das Thema Integration streitet sich Verena David (CDU, Frankfurt / Main) und zum Stichwort Nationalstaatlichkeit Dr. Lasse Becker (Vorsitzender der Europa-Union Waldeck-Frankenberg, Frankenberg) mit dem Bewerber für die Europawahl der AFD, Hakola Dippel.

Nach einem Einführungsvortrag zu Europa durch Patrick Hintsche (Beisitzer im Landesvorstand und Vorsitzender der JEF / Junge europäische Föderalisten, Kassel) wird es drei Diskussionsrunden geben. In diesen werden jeweils unterschiedliche Positionen vorgestellt, die zum „Streit“ einladen. Das Publikum wird dabei eingeladen, eigene Argumente zu äußern, Fragen zu stellen und in Diskussion mit den geladenen Diskutanten und Diskutantinnen zu gehen. Aber natürlich werden auch die Schwerpunkte der Netzwerkarbeit in 2019 vorgestellt.

Die „StreitBar“ findet im Kreishaus, Südring 2 in Korbach im Kreistagssitzungssaal, 1. Obergeschoss, statt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um Anmeldungen bis zum 14. Mai wird unter ursula.mueller@lkwafkb.de gebeten. Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg wird als Partnerschaft für Demokratie aus den Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums sowie aus Mitteln des hessischen Innenministeriums gefördert.