Corona-Infektionen im Südkreis: Aufmerksamkeit ja, Aufregung nein

Veröffentlicht am: 31.03.2020
Händewaschen
Die Hälfte der im Landkreis Waldeck-Frankenberg aufgetretenen Infektionen mit dem Coronavirus sind im Südkreis gemeldet worden. Angesichts des vermehrten Aufkommens von positiven Fällen in dieser Region rät der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Landkreises Karl-Friedrich Frese zu umsichtigem Verhalten.

In der Kernstadt von Battenberg, in der Kerngemeinde Allendorf (Eder) sowie dem Ortsteil Battenfeld sind in den letzten Wochen verstärkt Erkrankungs- und Quarantänefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aufgetreten. „Es ist verständlich, dass Bürger aus den Gemeinden angesichts dieser Häufigkeit verunsichert sind“, sagt Karl-Friedrich Frese. Es bestehe aber kein Anlass zur Aufregung – wohl aber für umsichtige Aufmerksamkeit und besonnenes Verhalten. „Wir haben es alle gemeinsam in der Hand. Jeder kann eigenverantwortlich etwas dafür tun, damit die Infektionszahlen nicht weiter steigen“, so der Erste Kreisbeigeordnete weiter. Daher wird dringend dazu geraten, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten, soziale Kontakte zu vermeiden und – wenn möglich – ganz zu Hause zu bleiben. Diese Regelungen gelten selbstverständlich für den gesamten Landkreis.

Auch die Tatsache, dass sich einige Hausärzte aus der Region in Quarantäne begeben hätten, zeuge von der Eigenverantwortlichkeit der Mediziner in dieser Lage. Maßnahmen wie häusliche Isolation sind auch bei einem lediglichen Verdacht einer Infektion eine sinnvolle und wichtige Maßnahme, um mögliche Ansteckungen zu verhindern. „Die hausärztliche Versorgung in der Region ist durch entsprechende Vertretungsregeln sichergestellt, sodass sich niemand sorgen muss“, so Frese weiter.