Hans-Viessmann Schule erhält Elektro-Fahrzeug aus EU-Fördermitteln

Veröffentlicht am: 23.09.2019

EU-Emblem

Nach den Beruflichen Schulen Korbach und Bad Arolsen hat nun auch die Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg und Bad Wildungen Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Von der finanziellen Unterstützung in Höhe von über 17.000 Euro wurde ein Elektrofahrzeug beschafft. Es dient der Demonstration und Vermittlung von Inhalten in verschiedensten Ausbildungsberufen. So kann die Wissensvermittlung optimiert und Schlüsselqualifikationen können besser vermittelt werden. Für die Maßnahme wurden durch den Schulträger Landkreis Waldeck-Frankenberg rd. 34.600 Euro an zuwendungsfähigen Mitteln eingesetzt. 

Die Elektromobilität hält immer mehr Einzug in die Lehrpläne der einzelnen Schulformen bzw. Ausbildungsberufe. So muss auch die Ausstattung für den Unterricht entsprechend angepasst und erneuert werden. An der Hans-Viessmann-Schule standen bereits ein neuwertiges Kompaktmodell für Hochvoltaik-Systeme - speziell für Elektro- und Hybridfahrzeuge -, eine schuleigene Elektrotankstelle mit Photovoltaikanlage sowie entsprechende Diagnosegeräte zur Verfügung. Auch ein konventionelles Fahrzeug gleicher Herstellung wurde an der Schule bereits genutzt. 

Die vorhandene Ausstattung für Diagnosesysteme kann für das neue Elektro-Fahrzeug mit verwendet werden, so entstehen Synergieeffekte bei der Vermittlung des Lernstoffes. ICOM-Schnittstelle, ISTA und AOS-System zur Fehlerdiagnose, Programmierung, Freischaltung, Analyse technischer Fahrzeugdaten und Übungen mit Schaltplänen sind bei konventionellem Fahrzeug und Elektro-Fahrzeug gleichermaßen möglich.