Titel „Nationaler Geopark“ für weitere fünf Jahre gesichert

Veröffentlicht am: 26.11.2019

Titel „Nationaler Geopark“ für weitere fünf Jahre gesichert

Seit 2009 ist der Geopark „GrenzWelten“ als „Nationaler Geopark“ anerkannt. Das Gütesiegel bringt die große bundesweite Bedeutung des Geoparks zum Ausdruck, der über die Landesgrenze hinweg Teile des Hochsauerland und des nordhessischen Berglands vereint.

Um das hochwertige Qualitätssiegel behalten zu dürfen, muss sich das Geopark-Projektbüro (Sitz in Korbach) alle fünf Jahre um den Titel neu bewerben. Bereits im Mai 2019 hatte das Projektbüro einen Fortschrittsbericht bei der GeoUnion Alfred Wegener-Stiftung (Sitz in Potsdam) eingereicht. Eine Zertifizierungskommission, bestehend aus zehn Fachexperten, hatte den Bericht begutachtet und auf ihrer Sitzung in Korbach vor wenigen Tagen die frohe Botschaft verkündet: Der Geopark „GrenzWelten“ ist offiziell für weitere fünf Jahre als „Nationaler Geopark“ zertifiziert.

Die Vorsitzende der Zertifizierungskommission, Dr. Ulrike Mattig (Wiesbaden), würdigte in ihrem Abschlussbericht die Leistungen des Geoparks „GrenzWelten“. Der Geopark sei „mit Leben erfüllt“ und medial „sehr gut aufgestellt.“ Er sei zudem finanziell durch den Träger (Landkreis Waldeck-Frankenberg) gut abgesichert. Beeindruckt war die Kommission vor allem von den zahlreichen Infrastrukturprojekten, die in den letzten fünf Jahren in Kooperation mit anderen Trägern umgesetzt wurden, darunter zwei „GeoFoyers“ an der Korbacher Spalte und im Museum Haus Hövener in Brilon. Ebenso wurde das Projekt „Geopark-Schulen“ besonders gelobt. Der Geopark zähle unterm Strich mit zum Besten, was die „Geopark-Landschaft“ in Deutschland zu bieten habe. 

Norbert Panek, Leiter des Geopark-Projektbüros in Korbach, zeigte sich hoch erfreut über das „Urteil“ der Kommission. Über zehn Jahre intensive Netzwerkarbeit sei mit der erneuten Zertifizierung belohnt worden. Panek dankte den zumeist ehrenamtlich tätigen Förderern und Unterstützern des Geoparks, im Hochsauerland vor allem den Heimatbünden sowie den Geoparkführern/innen, „die durch ihr Wirken großen Anteil an diesem Erfolg haben.“