Landkreis und EWF beschaffen 80.000 Atemschutzmasken für Waldeck-Frankenberg

Veröffentlicht am: 20.04.2020
Landkreis und EWF beschaffen 80.000 Atemschutzmasken für Waldeck-Frankenberg
Mit Unterstützung der Energie Waldeck-Frankenberg hat der Landkreis 80.000 Atemschutzmasken beschafft. Diese werden Gesundheitseinrichtungen in Waldeck-Frankenberg für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt.

Die Nachfrage nach medizinischer Schutzkleidung und Atemmasken ist aktuell enorm. Auch der Bedarf in den Krankenhäusern und Seniorenheimen im Landkreis Waldeck-Frankenberg steigt. Gemeinsam mit der Energie Waldeck-Frankenberg hat der Landkreis 60.000 FFP3-Masken und 20.000 FFP2-Masken beschafft. Die Bezeichnungen beschreiben die Schutzklassen und kennzeichnen die Filterwirkung der Masken: ab FFP2 schützen sie effektiv vor Viren. Bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei erkrankten Personen müssen Ärzte und Pfleger eine FFP3-Maske tragen.

„Mit großem Engagement der EWF ist es uns gelungen, 80.000 Masken aus China zu importieren, die kürzlich in Waldeck-Frankenberg angekommen sind“, so Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der EWF Dr. Reinhard Kubat, der die wertvolle Fracht persönlich entgegennahm. Er dankte der EWF für den vorbildlichen und engagierten Einsatz. „Wir haben die Masken über unsere wirtschaftlichen Kontakte und internationalen Beziehungen ins Ausland beschaffen können“, so EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller. „Für uns war es selbstverständlich, unsere Region in dieser so schwierigen Situation zu unterstützen, wo es uns möglich ist.“

Aktuell werden die Masken an Gesundheitseinrichtungen in Waldeck-Frankenberg verteilt. Die Masken sind jedoch ausschließlich dem medizinischen Bereich, der Pflege und besonderen Berufsgruppen im Landkreis vorbehalten. „Das Personal aus den Bereichen Pflege, Medizin und Gesundheitswesen leistet einen extrem harten und verantwortungsvollen Job – in diesen Zeiten mehr denn je“, danken Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese allen Mitarbeitern aus diesen Berufsgruppen, die rund um die Uhr im Einsatz sind. Diese Arbeit können sie aber nur bewältigen, wenn die entsprechende Schutzausrüstung in ausreichendem Maß vorhanden ist. „Daher unternimmt der Landkreis mit vereinten Kräften auch weiterhin jegliche Anstrengungen, damit die Ressourcen auch künftig in benötigtem Maße zur Verfügung stehen.“