Am besten gelesen: Lucie Albrecht und Johanna Rummel vertreten den Kreis beim Bezirksentscheid

Veröffentlicht am: 13.02.2014

Vorlesewettbewerb 2015 Gewinnerinnen Kreisentscheide
 Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl waren die entscheidenden Kriterien, nach denen die sechsköpfige Jury beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs die Teilnehmer bewertete. Lucie Albrecht aus Altenlotheim und Johanna Rummel aus Willingen haben dies am besten umgesetzt - und vertreten den Landkreis daher beim Bezirksentscheid.  

Ob Spannung, Fantasy oder Liebesgeschichte: insgesamt 18 Mädchen und Jungen - allesamt bereits Sieger unterschiedlicher Schulen aus dem Kreis - haben sich im Rahmen des Vorlesewettbewerbs im Landkreis der Jury gestellt und jeweils eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vorgelesen. Dazu stellten sie das Buch zunächst vor, ordneten die Textstelle in den Gesamtzusammenhang der Geschichte ein und trugen diese dann dem Publikum und der Jury vor.

Beim Kreisentscheid Nord, der in der Korbacher Jugendherberge stattfand, konnte sich Johanna Rummel gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Die Schülerin der Uplandschule in Willingen wählte eine Textstelle aus dem Buch „Ein Krokodil taucht ab und ich hinterher" von Nina Weger. „Mit Ihrer klaren Aussprache, sinngemäßer Betonung und lebendiger Interpretation konnte sie den Wettbewerb für sich entscheiden", war sich die Jury einig. Dasselbe galt für Lucie Albrecht, die sich beim Kreisentscheid Süd in der Frankenberger Kreisverwaltung  gegen ihre Mitstreiter durchsetzen konnte. Die Schülerin der Ederseeschule Herzhausen entschied den Wettbewerb mit einer Passage aus dem Buch „Tribute von Panem - Gefährliche Spiele" von Suzanne Collins für sich.

Die zwei Kreissiegerinnen werden Waldeck-Frankenberg nun beim Bezirksentscheid vertreten. Dort werden die besten Vorleser Nordhessens gekürt, die wiederum zum hessenweiten Landesentscheid antreten, bei dem die Kandidaten für den Bundesentscheid ermittelt werden. „Die Schülerinnen und Schüler haben allesamt eine gute Leistung erbracht", zieht Jurymitglied Werner Hartmann eine positive Bilanz über den Wettbewerb. „Denn es gehört schon sehr viel Mut und Selbstvertrauen dazu, sich dieser Situation zu stellen - auch wenn nur Zwei siegen konnten, sind eigentlich alle Teilnehmer Gewinner."