Netzwerk für Toleranz fördert Projekte, die Asylbewerber im Landkreis integrieren

Veröffentlicht am: 07.08.2014

Geld
Um Asylbewerber in Waldeck-Frankenberg besser in die Ortsgemeinschaften zu integrieren und den Austausch mit den Bewohnern zu stärken, bietet das Netzwerk für Toleranz des Landkreises jetzt eine finanzielle Unterstützung für einschlägige Projekte an. Die Einsendefrist für Bewerbungen endet am 31. Oktober.

Die Förderung soll insbesondere den Orten zu Gute kommen, in denen sich eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber befindet. Ziel ist es, dort die Dorfgemeinschaft zu unterstützen und zu stärken. „Mit dieser Initiative möchten wir helfen, das gegenseitige Kennenlernen und die Kommunikation der Bürger und Neubürger untereinander zu fördern", so die Netzwerkkoordinatorin Ursula Müller. Denn so könne Vertrauen aufgebaut werden, um eine Kultur des Willkommens zu schaffen und auch zu leben. 

Bewerben können sich Orte, Gemeinden, Vereine oder andere Gruppen, die mit ihrer Idee die Asylbewerber aktiv in das Dorf- oder Vereinsleben mit einbinden - beispielsweise bei Vereinen durch die Übernahme von Fahrtkosten oder Mitgliedsbeiträgen. Für diese Aktivitäten stellt der Landkreis Waldeck-Frankenberg 3.000 Euro zur Verfügung; bei Bedarf schießt der Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung noch einmal weitere 3.000 Euro dazu.

Projektanträge sind bis zum 31. Oktober dieses Jahres an die Koordinatorin des Netzwerks für Toleranz Ursula Müller, E-Mail: ursula.mueller@landkreis-waldeck-frankenberg.de, Tel.: 05631 - 954 889 zu richten. Weitere Informationen über die Förderrichtlinien gibt es hier.