Rengershäuser Nuhnebrücke wieder für den Verkehr freigegeben

Veröffentlicht am: 11.12.2014

Rengershäuser Nuhnebrücke wieder für den Verkehr freigegeben
Befahrbar und verkehrssicher müssen nicht nur die Straßen im Kreis sein - sondern insbesondere auch die Brückenbauwerke in Waldeck-Frankenberg. Im Zuge der vorschriftsmäßigen Prüfungen werden alle Konstruktionen in regelmäßigen Abständen begutachtet. So auch die Nuhnebrücke, die kürzlich instandgesetzt wurde - und ab sofort wieder offiziell für den Verkehr freigegeben ist.

In einer Bauzeit von knapp drei Monaten wurde der Überbau neu abgedichtet, der Fahrbahnbelag, die Brückenkappen und das Geländer erneuert sowie Betonabplatzungen saniert und das Natursteinmauerwerk nachgefugt - sodass sich das Bauwerk jetzt wieder auf dem aktuellen Stand befindet. Für die Bauarbeiten wurde die Kreisstraße gesperrt und der Verkehr großräumig umgeleitet; und der Anliegerverkehr über eine Behelfsbrücke geführt.

Für die Pflege von rund 100 Brücken ist der Kreis in Waldeck-Frankenberg verantwortlich; der aktuelle Stand wird in der Straßeninformationsbank erfasst. „In dieser Datenbank sind alle wichtigen Informationen über die Bauwerke wie Planungsunterlagen, Konstruktionsmerkmale, Materialien und Tragfähigkeit dokumentiert", so der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf. „Durch diese Daten und die regelmäßigen Prüfungen über den Zustand der Brücken wissen wir genau, wann welche Brücken saniert werden müssen."

Der Kreis investiert dafür jährlich rund 100.000 bis 400.000 Euro - je nach Bedarf und Haushaltslage. „Oberste Prämisse ist jedoch die Verkehrssicherheit der Brücken, die wir durch die strikten Prüfungen zu jeder Zeit gewährleisten können", so Deutschendorf weiter. Alle älteren mindertragfähigen Brückenbauwerke in Waldeck-Frankenberg wurden in den vergangenen Jahren verstärkt oder erneuert. Daher könne der Zustand der Brücken im Kreis allgemein auch als gut beurteilt werden.

Im vergangenen Jahr hat der Landkreis die Werbebrücke zwischen Höringhausen und dem Abzweig zur Bundesstraße 251 für rund 250.000 Euro saniert. Für die Nuhnebrücke wurden insgesamt rund 225.000 Euro investiert, wovon die Baukosten zu je 50 Prozent vom Landkreis Waldeck-Frankenberg und vom Hochsauerlandkreis getragen wurden, da sich das Bauwerk direkt an der Kreisgrenze befindet.

Geplant und überwacht wurde die Baumaßnahme durch das Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil aus Bad Arolsen. Ausführende Firma war die Heinrich Seibel GmbH aus Dautphetal-Dautphe.