Jens Deutschendorf und Fritz Schäfer informieren sich über Getreideernte im Kreis

Veröffentlicht am: 20.08.2015

2015-08-19 EKB Jens Deutschendorf und Kreislandwirt Fritz Schäfer informieren sich über Getreideernte in Waldeck-Frankenberg

Über den Erntestand, die Erträge der Getreideernte und die eingesetzte Maschinentechnik haben sich der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf und der Kreislandwirt Fritz Schäfer vor Ort bei einem Ernteeinsatz in Schweinsbühl informiert. Gemeinsam mit Heinrich Heidel vom Kreisbauernverband und Karsten Schmal vom Kreisbauernverband und Bodenverband Waldeck-Frankenberg begleiteten sie Landwirt Christoph Höhle bei seiner Arbeit.

Dieser war in den vergangenen Wochen im Edertal und ist ab Mitte August mit einem Mähdrescher des Bodenverbandes im Waldecker Upland im Ernteeinsatz. Im Rahmen des Termins vor Ort informierten sich die Vertreter aus Politik und Landwirtschaft unter anderem über die technischen Vorteile von Hangmähdreschern, deren Einsätze in der Erntezeit in Waldeck-Frankenberg sowie den aktuellen Stand der Getreideernte im Landkreis.

„Zur Zeit haben wir 30 Mähdrescher in unseren Mitgliedsbetrieben im Einsatz", erläuterte der Vorsteher des Bodenverbands Walter Dersch. „Die 300.000 teuren Maschinen ermöglichen es uns, in einer Stunde rund drei Hektar Land abzuernten." In diesem Sommer habe die Trockenheit - standortabhängig mal mehr und mal weniger - zu Ertragseinbußen geführt, welche sich am stärksten auf das Sommergetreide wie Hafer, Sommergerste und Leguminosen  auswirken.

„Unabhängig vom Ernteertrag zeigt sich einmal mehr, dass der Bodenverband in einer landwirtschaftlich geprägten Region wie Waldeck-Frankenberg eine äußerst sinnvolle Einrichtung ist", stellt Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf fest. „Modernste Technik, die für den einzelnen Betrieb kaum finanzierbar wäre, steht den Mitgliedern zur Verfügung und trägt dazu bei, den Maschineneinsatz in der Landwirtschaft für Betriebe jeder Größenordnung zu ermöglichen". Ähnlich sieht das auch Kreislandwirt Fritz Schäfer: „Ohne die überbetriebliche Maschinenverwendung wäre ein wirtschaftlicher  Einsatz von Erntemaschinen dieser Größenordnung im Landkreis Waldeck-Frankenberg nicht möglich".

Bildunterschrift:
(v. l. n. r.) Karsten Schmal, Heinrich Heidel, Hartmut Höhle, Wilhelm Spangenberg, Jens Deutschendorf, Friedrich Schäfer und Christoph Höhle  
(Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg)