Ein Koffer auf dem ein Reisepass liegt.

Häufig gestellte Fragen zum Reisen

Häufig gestellte Fragen zum Reisen

Rechtzeitig zur Urlauszeit sind die Infektionszahlen im Landkreis auf einen Tiefststand gesunken, die Impfkampagne schreitet voran und viele Erleichterungen machen auch Reisen wieder leichter möglich. Zwar sind einerseits zunehmend mehr Menschen durch Impfungen geschützt sind, gleichzeitig droht eine erneute Infektionswelle aufgrund der deutlich ansteckenderen Virus-Mutanten als Reisemitbringsel. Daher sollte man folgendes beachten: 

  • Urlaubsziel mit Bedacht wählen und unbedingte Vermeidung von Reiseländern, in denen die Inzidenz und/oder der Anteil gefährlicher Mutationen höher ist als in Deutschland.   
  • möglichst mit vollständigem Impfschutz auf Reisen gehen. Erst die vollständige Impfung sichert den Schutz vor den gefährlichen SARS-CoV-2 Virus-Varianten. 
  • Eintragung von Infektionen durch strikte Einhaltung der Quarantäne auch für Geimpfte/Genesene und aller Hygienerichtlinien so weit wie möglich minimieren 
  • möglich ist Aktivitäten draußen durchführen und in Innenräumen Masken tragen und Orte mit hoher Personendichte meiden

Die häufig gestellten Fragen und Antworten und die Empfehlung unseres Fachdienst Gesundheit sind hier auf einen Blick zusammengefasst:



Allgemeines 

  • Sind Corona-Bestimmungen weltweit einheitlich geregelt?

    Nein, es gelten länderspezifische Reisewarnungen und Regelungen. Welche Länder von einer Reisewarnung aufgrund der Pandemie betroffen sind und welche Regelungen Sie bei der Einreise in andere Länder beachten müssen, erfahren Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

  • Wo finde ich Informationen zur Einreise in andere Länder?

    Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf der Internetseite des Auswertigen Amts und auf der Website der Europäischen Union.

  • Welche Regeln gelten wenn sich die Risikoeinstufung während meines Aufenthaltes im Reiseland ändern?

    Wenn das Reiseland während Ihres Aufenthalts zu einem Risikogebiet erklärt wird, gelten die Regelungen und Einreisebestimmungen zum Zeitpunkt Ihrer Abreise nach Deutschland. Was genau Sie dann beachten müssen, hängt ganz davon ab um was für ein Risikogebiet es sich handelt. Ob Ihr Reiseland ein Risikogebiet ist, können Sie der Internetseite des Robert-Koch-Instituts entnehmen.

  • Was ist ein Risikogebiet?

    Ein Risikogebiet ist ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für das vom Bundesministerium für Gesundheit, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer bestimmten bedrohlichen übertragbaren Krankheit, wie zum Beispiel mit dem Coronavirus, festgestellt wurde. Dabei wird das Risikogebiet in einer der nachfolgenden zwei Risikogruppen eingestuft:

    1. Hochrisikogebiet
    2. Virusvariantengebiet


    Ob das Reiseland, zum Zeitpunkt Ihrer Einreise nach Deutschland, in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft ist, können Sie der Internetseite des Robert-Koch-Instituts entnehmen. 

  • Was ist ein Hochrisikogebiet?

    Hochrisikogebiete sind Risikogebiete mit einer 7-Tage Inzidenz von deutlich mehr als 100 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen und sonstigen besonderen Merkmalen. Wie zum Beispiel die Ausbreitungsgeschwindigkeit, die Krankenhauseinweisungen und die geringe Testrate.

  • Was ist ein Virusvariantengebiet?

    Virusvariantengebiete können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die Virusvariante

    • vermutlich oder nachweislich leichter übertragen wird,
    • aufgrund einer anderen Eigenschaft die Infektionsausbreitung beschleunigt,
    • die einen schwereren Krankheitsverlauf hat
    • oder die resistenter gegen bereits gebildete Antikörper (durch Impfung oder Genesung) ist.
  • Was muss ich grundsätzlich beachten, wenn ich aus dem Ausland nach Deutschland einreise?

    Egal ob Sie mit dem Auto, dem Flugzeug , der Bahn oder auf dem Seeweg einreisen, Personen ab 12 Jahre müssen ein negatives Testergebnis mit sich führen. Zulässig ist ein PCR Test oder ein Antigen Schnelltest. Ein Impf- oder Genesenennachweis kann einen Testnachweis ersetzen.

  • Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Risikogebiet komme und nach Deutschland einreisen möchte?

    Wenn Sie aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen möchten, müssen Sie zunächst in Erfahrung bringen, um was für ein Risikogebiet es sich bei Ihrem Reiseland handelt. Diese Information können Sie der Internetseite des Robert-Koch-Instituts entnehmen.

    Kommen Sie aus einem Land welches als Hochrisikogebiet ausgewiesen wurde, muss ein negatives Testergebnis, Impf-oder Genesenen-Nachweis bei Grenzübertritt vorliegen. Ein Test,- Genesen- oder Impfnachweis muss in der Digitalen Einreiseanmeldung hinterlegt werden. Liegt nur ein Testnachweis, aber kein Impf- oder Genesenen-Nachweis vor ist eine 10-tägige Quarantäne verpflichtend, die frühestens am 5. Tag durch einen erneuten Corona Test beendet werden kann.

    Waren Sie in einem Land, welches als Virusvariantengebiet erklärt wurde, begeben Sie sich unmittelbar in Quarantäne. Ein Negativer Test, Impf- und Genesenennachweis kann von der Einreisequarantäne nicht befreien. Zudem müssen Sie einen negativen Test vorweisen.

    Egal aus welchem Risikogebiet Sie einreisen, Sie müssen vor Ihrem Reiseantritt nach Deutschland Ihrer Anmeldepflicht nachkommen. Sie sind verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen und die Bestätigung, welche Sie nach der Anmeldung erhalten, bei der Einreise mit sich zu führen. Diese Einreiseanmeldung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich von der Bundespolizei in Rahmen von Einreisekontrollen kontrolliert.

  • Was muss ich als einreisende Person vor Reiseantritt erledigen?

    1. Anmeldepflicht

    Bereits vor der Einreise sind Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei der Einreise mit sich zu führen.
    Die Digitale Einreiseanmeldung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen einer Einreisekontrolle kontrolliert.
    Weitere Informationen zur Anmeldepflicht und zu Ausnahmeregelungen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit aufgeführt.

    2. Nachweispflicht
    Egal ob Sie mit dem Auto, Flugzeug, der Bahn oder mit einem Bus einreisen müssen Sie ein bei Grenzübertritt ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis mit sich führen.

    Kommen Sie aus einem Land welches aufgrund sehr hoher Inzidenzen als Hochrisikogebiet ausgewiesen wurde, müssen Sie sich ebenfalls nach Ihrer Einreise unmittelbar und ohne Umwege in Quarantäne begeben. Ein Impf- und Genesenennachweis kann von der Einreisequarantäne befreien. Sollte beides nicht vorliegen sind Sie 10 Tage quarantänepflichtig und können frühestens am 5. Tag durch einen erneutes negatives Covid 19 Testergebnis Ihre Quarantäne beenden.

    Kinder unter 12 Jahren können Ihre Quarantäne ohne erneuten Test nach 5 Tagen beenden. Es wird empfohlen auch Kinder am 5.Tag erneut testen zu lassen.

    Waren Sie in einem Land, welches als Virusvariantengebiet erklärt wurde, begeben Sie sich unmittelbar in Quarantäne. Ein Impf- und Genesenennachweis kann von der Einreisequarantäne nicht befreien. Sie benötigen in jedem Fall ein negatives Testergebnis als Nachweis.


    3. Quarantänepflicht:
    Ob und wie lange für Sie eine Quarantänepflicht besteht, in der Sie verpflichtet sind sich von anderen abzusondern und Ihre Wohnung nicht verlassen dürfen, richtet sich nach dem Risikostatus des Landes aus dem Sie nach Deutschland einreisen (Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet).

    Reisen Sie aus einem Hochrisikogebiete ein, besteht eine 10-tägie Quarantänepflicht die nach 5 Tagen mit einem erneuten negativen Test beendet werden kann. Bei Übermittlung eines Impf- oder Genesenen-Nachweis bei der digitalen Einreiseanmeldung oder per E-Mail an monika.simshaeuser@lkwafkb.de sind Sie nicht mehr quarantänepflichtig.

    Bei einem Virusvariantengebiet besteht immer eine 14-tägige Quarantänepflicht. Diese kann auch nicht verkürzt werden.

    Welchen Status das Land hat aus dem Sie abreisen möchten, erfahren Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts

  • Was ist bei der Einreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet zu beachten?

    Hochrisikogebiete sind Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen. Die Einstufung als Hochrisikogebiet basiert, wie auch bei den anderen Risikogebieten, auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, in welchen Staaten/Regionen es in den letzten sieben Tagen deutlich mehr als 100 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. Anhand weiterer qualitativer und quantitativer Kriterien kann im zweiten Schritt festgestellt werden, ob trotz eines Unter- oder Überschreitens der Inzidenz ein besonders erhöhtes bzw. nicht besonderes erhöhtes Infektionsrisiko begründet ist.

    1.  Anmeldepflicht:
    Bereits vor der Einreise sind Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei der Einreise mit sich zu führen. Die Digitale Einreiseanmeldung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen einer Einreisekontrolle kontrolliert.

    2. Nachweispflicht:
    Sie müssen ein negatives Testergebnis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis bereits bei Grenzüberschreitung mit sich führen.

    3. Quarantänepflicht:
    Es besteht eine grundsätzliche Quarantänepflicht von 10 Tagen. Frühestens am 5. Tag nach Ihrer Einreise haben Sie die Möglichkeit zur „Freitestung“. Mit der Vorlage eines negativen Testnachweises beim zuständigen Gesundheitsamt können Sie Ihre Quarantäne beenden. 

  • Was ist bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet zu beachten?

    Virusvarianten-Gebiete sind Gebiete, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in der Bundesrepublik Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht.

    1. Anmeldepflicht
    Bereits vor der Einreise sind Reisende nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet verpflichtet die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei der Einreise mit sich zu führen. Die Digitale Einreiseanmeldung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen einer Einreisekontrolle kontrolliert.

    2. Nachweispflicht
    Reisende aus einem Virusvariantengebiet müssen immer einen Testnachweis vorlegen, ein Genesenen- oder Impfnachweis genügt nicht.

    3. Quarantänepflicht
    Die Quarantänepflicht beträgt 14 Tage und kann nicht abgekürzt werden.

  • Was mache ich, wenn ich keinen Zugang zu einem Computer oder Smartphone habe oder wenn das Einreiseportal der digitalen Einreiseanmeldung nicht erreichbar ist?

    Sollte Ihnen aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder aufgrund technischer Störung eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich sein, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen. Bitte entnehmen Sie den Hinweisen in der Ersatzmitteilung, wo Sie diese abzugeben haben (z.B. auf Anforderung beim Beförderer oder bei der Bundespolizei). Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt, sind Sie verpflichtet, entweder die digitale Einreiseanmeldung nach Einreise nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

    Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

  • Wo finde ich Informationen zur Einreise in andere deutsche Bundesländer?

    Auf der Webseite der Bundesregierung gibt es Informationen zur Einreise in andere deutsche Bundesländer. 


Test- und Nachweispflicht

  • Müssen auch Kinder getestet werden?

    Eine Testpflicht besteht für Kinder ab dem 12. Lebensjahr.

  • Wann ist ein PCR Test zwingend vorgesehen und wann reicht ein Antigen-Schnelltest?

    Ein Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ist für die Einreise nach Deutschland ausreichend. Fluggesellschaften fordern sehr häufig einen PCR Test vor dem Check in. Fragen Sie bitte bei Ihrer Fluggesellschaft nach welchen Test Sie benötigen.

  • Was kostet ein Test und wer übernimmt die Kosten für die Tests für eine Reise?

    Den Preis für einen PCR-Test erfragen Sie bitte bei Ihrem Testanbieter oder in Ihrer Teststelle. Die Kosten müssen von den ein- und rückreisenden Personen selbst getragen werden.

  • Wo kann ich vor oder nach einer Reise einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest durchführen lassen?

    Ansprechpersonen sind die niedergelassenen Ärzte und die Corona Schwerpunktpraxis:
    Dr. Wittwer, Waldeck-Sachsenhausen, Tel. 05634 347

    Sie können sich auch bei den Testzentren Ihres jeweiligen Flughafens informieren, ob Sie dort den Test machen können.

  • Welche Testnachweise aus dem Ausland werden in Deutschland anerkannt?

    Der negative-Testnachweis wird in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, in gedruckter oder digitaler Form in Deutschland anerkannt.

    Zudem werden Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests zum direkten Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 akzeptiert.

    Die in den Discountern erhältlichen Selbsttests werden nicht anerkannt.

  • Wie lange ist welcher Test gültig?

    Ein Antigen-Schnelltest darf bei Reiseantritt maximal 48 Stunden alt sein, ein PCR-Test 72 Stunden. Bei beiden Tests zählt der Zeitpunkt der Testdurchführung. 

  • Muss ich Testergebnisse an irgendjemand melden?

    Den Test, Genesenennachweis oder Impfnachweis laden Sie bitte in Ihre Digitale Einreiseanmeldung hoch. Alternativ können Sie Ihren Nachweis auch per E-Mail an das zuständige Gesundheitsamt an monika.simshaeuser@lkwafkb.de oder per Post an Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Gesundheit, z. Hd. Monika Simshäuser, Am Kniep 50, 34497 Korbach senden.

  • Muss ich mich trotz Impfung oder Genesung testen lassen? 

    Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt nicht bei einer Einreise nach Deutschland aus einem Virusvariantengebiet. 

  • Was wird als Genesenennachweis anerkannt?

    Ein gedruckter oder digitaler Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache hinsichtlich einer zurückliegenden Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen PCR-Test.

    Die Gültigkeit für den Zeitraum des Genesenennachweises beginnt frühestens 28 Tage nach der Testabnahme für die Diagnosestellung und endet sechs Monate danach. 

  • Was wird als Impfnachweis anerkannt?

    Ein deutsch-, englisch-, französisch-, italienisch- oder spanischsprachiger Nachweis über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Form eines Impfpasses, einer Ersatzdokumentation oder eines anderen Nachweises in digitaler Form. Wenn die zugrunde liegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut genannten Impfstoffen erfolgt ist und seit der letzten erforderlichen Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

  • Was gilt für Kinder, wenn die Eltern geimpft sind, die Kinder aber nicht?

    Kinder unter 12 Jahren sind bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet  5 Tage quarantänepflichtig und gelten ab dem 5 Tag als negativ getestet und können die Quarantäne beenden. Da auch Kinder das Corona Virus übertragen und andere anstecken können, wird ein erneuter Test am 5. Tag empfohlen.


Quarantäne nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet

  • Gelten die Quarantänebestimmungen auch für Kleinkinder?

    Ja.

  • Werden Kosten erstattet, wenn ich nach der Einreise quarantänepflichtig bin?

    Für Personen die wissentlich in ein Risikogebiet reisen, wird ein Verdienstausfall nicht erstattet. Die Personen müssen entweder ihren Jahresurlaub oder unbezahlten Urlaub für die Quarantänezeit nehmen. Wenn das Land erst zu einem Risikogebiet erklärt wird, wenn Sie sich dort bereits aufhalten, wird der Verdienstausfall erstattet.

  • Welche Quarantäne gilt für die Einreise nach Deutschland aus den Risikogebieten?

    Wenn Sie sich in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Hause oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort begeben und für zehn Tage absondern. Die Quarantäne kann frühestens am 5 Tag mit einem negativen POC Test (Schnelltest) beendet werden.

    Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit 14 Tage und kann nicht verkürzt werden.

    Die Liste zum Risikostatus Ihres Landes, aus dem Sie einreisen, finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

  • Gibt es Quarantänebefreiungen für beruflich zwingend notwendige Dienstreisen?

    Hier sind Ausnahmen von der Quarantänepflicht möglich. Das Formular für den Nachweis einer zwingend notwendigen Dienstreise, ist vom Arbeitgeber/ Auftraggeber auszufüllen und beim Gesundheitsamt per E-Mail an monika.simshaeuser@lkwafkb.de oder per Post an Landkreis Waldeck-Frankenberg, Fachdienst Gesundheit, z. Hd. Monika Simshäuser, Am Kniep 50, 34497 Korbach zu senden. Das Gesundheitsamt entscheidet nach der Übermittlung dieses Nachweises über eine Befreiung von der Quarantänepflicht. Bei Dienstreisen in ein Virusvariantengebiet ist weder eine Befreiung von der Quarantänepflicht noch eine Verkürzung der 14-tägigen Quarantäne möglich.

  • Gilt die Quarantänepflicht auch für Genesene und Geimpfte?

    Bei Einreisenden nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet kann die Quarantäne erst nach 5 Tagen und einem erneuten Test mit negativen Ergebnis beendet werden.

    Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten sind auch geimpfte, getestete und genesene Personen zu einer vierzehntägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann nicht vorzeitig beendet werden.

  • Welche Einreise-/Rückreisebestimmungen gelten für Kreuzfahrten?

    Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten ausgenommen (Bund-Länder-Beschluss vom 25. November 2020). Ausgenommen sind auch Kreuzfahrten auf Schiffen mit spezifischen Hygienekonzepten, deren Reise in einem Hafen in Deutschland beginnt und ohne ein Anlegen in einem ausländischen Hafen wieder in einem Hafen in Deutschland endet.

    Ein Nachweis in Form eines negativen Testergebnisses, eines Genesenen-Nachweises oder eines Impfnachweises ist verpflichtend. Fragen Sie bitte bei Ihrem Anbieter diesbezüglich nach.

    An den Binnengrenzen erfolgen verstärkt stichprobenartige Kontrollen.

  • Wann kann eine gebuchte Reise kostenfrei storniert werden?

    Gemäß den gesetzlichen Regelungen können Kunden eine Pauschalreise kostenfrei stornieren, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Zielort erheblich beeinträchtigen.

    Wer eine Reise nicht antreten möchte, sollte sein Reisebüro bzw. seinen Reiseveranstalter kontaktieren. Neben Alternativen wie Umbuchungen lässt sich so auch die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung auf Kulanzbasis besprechen.