Auch in 2026 Sternsinger-Segen für die Kreisverwaltung
In diesen Tagen sind sie wieder unterwegs, die Mädchen und Jungen der katholischen Kirchengemeinden, die als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleidet den Segen der Sternsinger spenden. Neben zahlreichen Privathäusern sind Unternehmen, Verbände und Vereine sowie Verwaltungen ihr Ziel. So machten die jungen Segensspender auch wieder in der Kreisverwaltung am Korbacher Südring Station, eine seit vielen Jahren gepflegte und willkommene Tradition. Der Platz über dem Eingangstor des Kreishauses reicht kaum noch aus, um den jeweils aktuellen Segensgruß „C+M+B = Christus Mansionem Benedicat/ Gott segne dieses Haus“ anzubringen.
Wie der Besuch der Sternsinger, so ist es auch eine Tradition beim Landkreis, dass die Verwaltungsspitze persönlich die Jungen und Mädchen begrüßt und den Segen für die Kreisverwaltung entgegennimmt. Dieses Jahr hieß Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese die Segensspender willkommen und erfuhr von ihnen mehr über das Aktionsmotto 2026 „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der Fokus dieses Jahr liegt auf Bangladesh, wo 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten müssen, obwohl sie viel lieber in die Schule gehen und etwas lernen würden. Organisationen in dem südasiatischen Land setzen sich unterstützt von der Aktion Dreikönigssingen dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
Der Erste Kreisbeigeordnete dankte den Sternsingern für ihr Engagement und sprach ihnen selbstverständlich auch mit einer Spende seinen Dank aus, dass sie sich für Kinder weltweit einsetzen, deren Lebensverhältnisse bei weitem nicht so gut sind wie bei uns in Deutschland. Jährlich werden durch die gesammelten Spenden rund 1.000 Projekte unterstützt, fast 36 Millionen Euro konnten im Jahr 2024 dafür verwendet werden. „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid auch selbst ein Segen“, lobte Frese die jungen Segensbringer.
