Eltern lachen mit ihren beiden Töchtern, die auf ihrem Schoß sitzen
Charta der Vielfalt

Vielfalt als Chance begreifen: Globalisierung und demografischer Wandel beeinflussen unsere moderne Gesellschaft, so auch die Arbeitswelt der öffentlichen Verwaltung. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg möchte eine Organisationskultur pflegen, die den veränderten Ansprüchen einer modernen, diversen Gesellschaft begegnet – mit Wertschätzung und Respekt. Ein Puzzlestück ist die Unterzeichnung der Charta. Es handelt sich um eine bundesweite Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

Ziel der Charta der Vielfalt ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. In einem Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens soll beim Landkreis Waldeck-Frankenberg die Vielfältigkeit der Belegschaft, Kundschaft, Partnerinnen und Partner und Bürgerinnen und Bürger stärker als bisher gelebt werden.Dieser positive Ansatz schafft Chancen für innovative und kreative Problemlösungen. Der Personalentwicklung kommt hierbei eine Schlüsselfunktion zu. Innerhalb der Kreisverwaltung bildet sich zurzeit eine Arbeitsgruppe aus Fachkräften, die nach innen und außen arbeiten werden um die Umsetzung in die verschiedenen Bereiche anzustoßen.

Waldeck-Frankenberg ist ein bunter Landkreis, in dem wir vielfältig und gut leben. In Zeiten, in denen in unserer Gesellschaft verschiedensten Personengruppen Anfeindungen und Respektlosigkeit widerfahren, wollen wir mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt ein Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen“, sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat weiter. „Die Selbstverpflichtung zur Charta der Vielfalt wird uns künftig dabei begleiten – und ist ein offenes Bekenntnis zu Werten wie Toleranz, Akzeptanz und Wertschätzung."