Baum auf Wiese in einem Innenhof eines alten Klostergebäudes
Museum im Kloster

Das Museum im Kloster des Landkreises Waldeck-Frankenberg ist im Nordflügel des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters St. Georgenberg in Frankenberg, zu dem auch die romanische St. Mauritiuskapelle aus dem 13. Jahrhundert gehört, untergebracht und wurde am 29. Mai 1952 eröffnet. Es hat die Arbeiten des Frankenberger Künstlers Philipp Sol­dan (1500 - 1570), Holzschnitzer, Steinbildhauer und Meister der Ofenplatte im 16. Jahrhundert, in den Mittelpunkt seiner Präsentation gestellt. Im Kreuzgang sind kunstvoll geschnitzte Balkenköpfe, Totenschilde und Ofenplatten des Bildhauers zu sehen. Der hessische Künstler wurde im 16. Jahrhundert als Formenschneider (Verfertiger von Modeln für den Eisenguss), Baumeister und Maler bekannt.

Außerdem beherbergt das Museum Werke des Tyle von Frankenberg (14. Jahrhundert), eines berühmten Baumeisters und Steinbildhauers seiner Zeit. Sein Werk ist ebenfalls im Kreuzgang mit Heiligenfiguren, einer Christusfigur und den Torsi von Propheten- und Madonnenstatuen aus dem 14. Jahrhundert vertreten. 

Die Sammlung wird von umfangreichen volkskundlichen Ausstellungsgegenständen komplettiert. Im einstigen Refektorium und Dormitorium geben Möbel, Trachten und Arbeitsgeräte vielfältige Einblicke in das vergangene Landleben und in die bürgerliche Kultur. Der Eintritt ist kostenlos. Spenden werden gern entgegen genommen. 


Kontakt: 

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Öffnungszeiten: 

Mittwoch
- Uhr
Sonntag
- Uhr
27
Blick auf eine Hausfront eines alten Klostergebäudes

Zisterzienserinnenkloster
St. Georgenberg 

Die Verwaltungsstelle des Landkreises in Frankenberg ist untergebracht im  ehemaligen Zisterzienserinnenkloster St. Georgenberg. 


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