Radwegweisungskonzept
Radwegweisungskonzept
Bereits seit 2022 arbeitet der Landkreis mit Hochdruck an der Verbesserung des Radverkehrsnetzes in unserer Region. Ziel ist es, den Alltagsradverkehr sicherer und attraktiver zu gestalten. Dafür werden bestehende Radwege saniert und ausgebaut, Hindernisse beseitigt sowie Lücken geschlossen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Radwegweisung, die den Radfahrenden eine bessere Orientierung bieten soll.
Aktuelle Herausforderung: Veraltete Beschilderung
Aktuell ist die vorhandene Beschilderung vielerorts unzureichend. Sie entspricht teilweise nicht den aktuellen Vorgaben, ist veraltet oder lückenhaft. Daher wird die Radwegweisung im gesamten Landkreis überarbeitet. Für die Umsetzung dieses Projekts hat der Landkreis Fördermittel in Höhe von rund 124.000 Euro erhalten, die aus der Nahmobilitätsrichtlinie des Landes stammen. Zusätzlich leistet der Landkreis einen Eigenanteil von etwa 42.000 Euro.
Einführung eines Knotenpunktsystems
Der Landkreis plant, als einer der ersten in der Region, ein Knotenpunktsystem einzuführen. Dieses System ermöglicht es den Radfahrenden, mithilfe von Nummern einfach von einem Punkt zum anderen zu gelangen und dabei gleichzeitig touristische Hinweise auf Informationstafeln zu erhalten. Die digitale Streckenplanung kann bequem über den landesweiten Radroutenplaner erfolgen.
Breite Einbindung von Expertise und Gemeinschaften
Bei der Entwicklung der neuen Wegweisung ist die Einbindung lokaler Expertise entscheidend. Eine Lenkungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Städte und Gemeinden sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren, begleitet das Projekt. Dieses partizipative Vorgehen stellt sicher, dass das neue System benutzerfreundlich und auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist.
Zukünftige Schritte und Zeitplanung
Derzeit werden die planerischen Vorarbeiten durchgeführt, die voraussichtlich bis Frühjahr 2026 abgeschlossen sein werden. Anschließend erfolgt die Finanzplanung für die bauliche Umsetzung. Es wird außerdem ein weiterer Förderantrag für die Bauphase gestellt, die bereits im darauf folgenden Jahr starten könnte.


