Verkehr rollt wieder: K26 zwischen Böhne und Bergheim freigegeben

Nach einer rund viermonatigen Bauzeit ist die grundhafte Erneuerung der Kreisstraße 26 zwischen Böhne und Bergheim erfolgreich beendet. Die Strecke ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben, die Umleitungen sind aufgehoben.

Anlieger können sich freuen: Die Umleitungsschilder werden abgebaut, die Umleitungsstrecken aufgehoben – die Arbeiten an der K 26 zwischen Böhne und Bergheim sind abgeschlossen, die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben. Dies bedeutet das Ende einer viermonatigen Bauzeit, die mit jeweils einer Vollsperrung in zwei Bauabschnitten einherging.

Umfangreichste Straßenbaumaßnahme in 2026
Der Erste Kreisbeigeordnete und Kreisstraßenbaudezernent Karl-Friedrich Frese gab vor Ort gemeinsam mit Mitarbeitenden des Fachdienstes Bauen des Landkreises, dem Bürgermeister der Gemeinde Edertal Frederik Westmeier sowie Vertretern von Hessen Mobil und der ausführenden Fachfirmen den offiziellen Startschuss für die Nutzung der erneuerten Kreisstraße. „Damit ist die umfangreichste Straßenbau-maßnahme des Landkreises im Haushaltsjahr 2026 mit einem Investitionsvolumen von rund 2,3 Millionen Euro abgeschlossen“, betont Karl-Friedrich Frese bei der Verkehrsfrei-gabe. Mit diesem Projekt investiere der Landkreis gezielt in die Verbesserung der regionalen Verkehrsinfrastruktur und in die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Mit der Umsetzung der Arbeiten war die Bietergemeinschaft Rohde/Wachenfeld beauftragt.

Stabiler Untergrund, neuer Straßenaufbau, verbesserte Fahrbahnbreite
Die Kreisstraße 26 wurde auf einer Länge von 2,7 Kilometern in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung grundlegend modernisiert. In einer Tiefe von rund 50 Zentimetern wurde zunächst eine qualifizierte Bodenverbesserung durchgeführt. Darauf wurde ein neuer Asphaltoberbau mit einer Gesamtstärke von 24 Zentimetern aufgebracht. Schlussendlich wurde die zuvor ungleichmäßige Fahrbahnbreite von 4,40 bis 4,70 Metern durchgängig auf 4,70 Meter angeglichen. Da die Straße weiterhin vergleichsweise schmal bleibt, wurden zur Stabilisierung der Straßenränder zusätzlich dazu beidseitig Bankette aus Beton angelegt. „Dies dient vor allem dem Schutz und der Sicherheit des landwirtschaftlichen Verkehrs bei Begegnungsverkehr“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete. Zudem wurden im Zuge der Maßnahme die bestehenden Durchlässe erneuert, um eine dauerhafte und zuverlässige Entwässerung der Kreisstraße zu gewährleisten.

 

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